Überwachung von Kryo-LN₂-Tanks Kühlräume und Tiefkühlschränke
Überwachung von Flüssigstickstofftanks bei –196 °C mithilfe von kryogen-geeigneten PT-1000-Fühlern mit individuell an die Tanktiefe angepassten Kabellängen. Redundante Sensorpaare und Gateways verhindern einzelne Ausfallstellen und gewährleisten eine kontinuierliche Überwachung der LN₂-Temperatur mit kritischen Warnmeldungen.
Sichtbarkeit des Kryogen-LN2-Tanks
Flüssigstickstofftanks, in denen Zellen, Embryonen oder Gewebe bei –196 °C gelagert werden, geben keine Frühwarnung, wenn der Stickstoffstand sinkt und die Temperatur zu steigen beginnt – bis ein Standardalarm ausgelöst wird, können kritische Proben bereits beschädigt sein. Diese Lösung bietet eine kontinuierliche Echtzeit-Temperaturüberwachung im Inneren jedes Tanks, sodass Stickstoffnachfüllungen und Geräteausfälle so früh wie möglich erkannt werden.
Wie es eingesetzt wird
Kryogen-geeignete PT-1000-Fühler mit individuell auf die Tiefe jedes Behälters abgestimmten Kabellängen werden in redundanten Paaren installiert, sodass der Ausfall eines einzelnen Fühlers keinen Messlücken verursacht. Durch zwei Gateways pro Behälterzone werden einzelne Fehlerquellen vermieden, und das System unterstützt Behälter unterschiedlicher Geometrien, darunter hohe Dry-Shipper-Dewars und breite Kryogenkammern.
Nachweisführung und Berichterstattung
Jeder Tank liefert eine lückenlose, mit Zeitstempeln versehene Temperaturaufzeichnung, die die GMP-Auditanforderungen für die Lagerung kryogener biologischer Proben erfüllt. Kritische Alarmereignisse werden zusammen mit der Fühler-ID, den Schwellenwerten, den Zeitstempeln der Quittierungen und den Reaktionen der Eskalationskette protokolliert, wodurch eine lückenlose Nachverfolgbarkeitskette für behördliche Inspektionen gewährleistet ist.
Standard- und optionale Funktionen
Im Lieferumfang enthalten
- Kryogene Sonden (bis zu -196 °C)
TS-PT-Sonden für extrem niedrige Temperaturen
- Kritische Alarme
Mehrstufige Eskalationsprotokolle
Optionale Zusatzfunktionen
- Redundante Überwachung
Konfigurationen mit zwei Sensoren/Gateways
- Zugriffskontrolle und Eskalation
Zugriffskontrolle und Weiterleitung von Warnmeldungen
- LIMS-Integration
Integration von Laborinformationssystemen
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Häufig gestellte Fragen
Die Sonden sind so konzipiert, dass sie durch Standard-Tankanschlüsse eingeführt werden können, ohne dass der Tank entleert werden muss. Die Kabellängen werden nach Maß zugeschnitten, sodass die Messspitze die für den Füllstand des Tanks erforderliche Tiefe erreicht. Die Installation dauert in der Regel weniger als 30 Minuten pro Tank, ohne dass die gelagerten Proben beeinträchtigt werden.
Die Kabel sind mit einer kryogenbeständigen PTFE-Isolierung ausgestattet, die bis zu –200 °C flexibel bleibt und so Risse und Kurzschlüsse verhindert, die zu falschen Messwerten oder einem vollständigen Ausfall des Sensors führen könnten. Alle Materialien der Sonde sind auf langfristige Stabilität in Umgebungen mit Eintauchung in flüssigen Stickstoff ausgelegt.
Ja, mit den Einstellungen für die Alarmverzögerung können Sie eine Wartezeit von einer bis zu mehreren Minuten festlegen, damit die kurzzeitige Temperaturschwankung während des Nachfüllens von Flüssigstickstoff keinen Fehlalarm auslöst. Kehrt die Temperatur innerhalb dieses Zeitraums nicht in den zulässigen Bereich zurück, wird der Alarm als tatsächliche Abweichung ausgelöst.
Plan zur Überwachung von Kryo-LN2-Tanks
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