Überwachung von Forschungslabors Kühlräume und Tiefkühlschränke
Überwachungslösung für Forschungs- und Hochschullaborumgebungen, die Tiefkühlschränke mit -80 °C, Tiefkühlschränke mit -20 °C, Kühlschränke mit 4 °C sowie LN₂-Tanks abdeckt. Bietet zentralisierte Dashboards, Unterstützung für Mehrkanal-Fühler und optionale LIMS-Integration für vollständige Transparenz über die Laborausstattung.
Zentrale Aufsicht über Forschungslabore
Forschungs- und Universitätslabore verfügen über eine heterogene Mischung an Geräten – ULT-Gefrierschränke, Standard-Gefrierschränke mit –20 °C, Kühlräume, Kühlschränke und LN2-Dewars –, die jeweils unterschiedliche Alarmanforderungen haben und oft von verschiedenen Forschungsgruppen gewartet werden, ohne dass es eine zentrale Aufsichtsstelle gibt. Diese Lösung vereint alle temperaturempfindlichen Geräte im Labor in einem zentralen Dashboard und beseitigt so die blinden Flecken, die durch das Verlassen auf die Alarme einzelner Geräte entstehen.
Wie es eingesetzt wird
Eine einzige Gateway-Infrastruktur deckt den gesamten Laborbereich ab, wobei die Sensortypen auf die jeweiligen Geräte abgestimmt sind: PT-1000-Fühler für ULT- und Kryogeräte sowie digitale Standardsensoren für Kühlschränke und -20 °C-Gefrierschränke. Dank der Mehrkanal-Fühleranschlüsse kann ein einziges angeschlossenes Gerät mehrere Kammern oder Gestelle überwachen, und die optionale LIMS-Integration überträgt Temperaturaufzeichnungen direkt in bestehende Laborinformations- und Managementsysteme, ohne dass eine manuelle Dateneingabe erforderlich ist.
Nachweisführung und Berichterstattung
Die Plattform erstellt gerätespezifische Temperaturaufzeichnungen in Formaten, die den Compliance-Anforderungen der jeweiligen Einrichtung entsprechen, und unterstützt gegebenenfalls die nach EN 12830 konforme Dokumentation von Kühlräumen für Audits. Für Labore, die eine Akkreditierung nach ISO 17025 anstreben, liefern die kontinuierlich kalibrierbaren Sensordaten die von den Akkreditierungsstellen geforderten Unterlagen zur Messunsicherheit und Rückverfolgbarkeit.
Standard- und optionale Funktionen
Im Lieferumfang enthalten
- Kryogene Sonden (bis zu -196 °C)
TS-PT-Sonden für extrem niedrige Temperaturen
- Kritische Alarme
Mehrstufige Eskalationsprotokolle
Optionale Zusatzfunktionen
- Redundante Überwachung
Konfigurationen mit zwei Sensoren/Gateways
- Zugriffskontrolle und Eskalation
Zugriffskontrolle und Weiterleitung von Warnmeldungen
- LIMS-Integration
Integration von Laborinformationssystemen
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Häufig gestellte Fragen
Ja, Seemoto werden extern über Fühleranschlüsse oder durch die Türdichtung installiert und arbeiten unabhängig von der Elektronik des Gefrierschranks selbst, sodass keine Abhängigkeit vom Alarmausgang oder Kommunikationsprotokoll des Herstellers besteht. Jedes Gefrierschrankmodell, das einen Fühler aufnehmen kann, lässt sich überwachen.
Die Temperaturdaten werden über eine konfigurierbare API oder einen Flatfile-Feed exportiert, der den Standardformaten für den LIMS-Datenimport entspricht; für laborspezifische Systeme sind maßgeschneiderte Integrationslösungen verfügbar. Dadurch entfällt die manuelle Übertragung von Temperaturaufzeichnungen in die Arbeitsabläufe der Probenverwaltung, und es wird eine direkte Verknüpfung zwischen den Herkunftsdaten der Proben und der Historie der Lagerbedingungen gewährleistet.
Jeder Benutzer kann bestimmten Gerätegruppen zugewiesen werden, sodass eine Forschungsgruppe nur Benachrichtigungen für die ihr zugewiesenen Gefrierschränke erhält, während der Laborleiter weiterhin den Überblick über alle Geräte behält. Dies verhindert eine Überflutung mit irrelevanten Alarmen und stellt gleichzeitig sicher, dass für jedes Gerät stets jemand verantwortlich ist.
Planung, Forschung, Laborüberwachung
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